Glossar - Fachbegriffe einfach erklaert

Unser Glossar erklaert alle wichtigen Begriffe rund um Unternehmensgruendung, Steuern, Finanzen und Recht.

Abfindung
Einmalige Zahlung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Es gibt keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch darauf. Faustregel bei Aufhebungsverträgen: 0,5 bis 1,0 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr. Abfindungen unterliegen der Einkommensteuer, sind aber sozialversicherungsfrei.
Abgeltungsteuer
Pauschale Steuer von 25% auf Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden, Aktiengewinne). Auch Kapitalertragsteuer genannt.
Abschreibung
Die planmäßige Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts über seine betriebliche Nutzungsdauer. Beispiel: Ein Laptop für 1.500 EUR wird über 3 Jahre abgeschrieben = 500 EUR pro Jahr als Betriebsausgabe. Anschaffungen bis 800 EUR netto gelten als Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) und können sofort komplett abgesetzt werden. Abschreibungen mindern den Gewinn und damit die Steuerlast, ohne dass im jeweiligen Jahr tatsächlich Geld fließt.
AfA
Absetzung für Abnutzung – der steuerliche Fachbegriff für planmäßige Abschreibungen. Gibt an, wie viel vom Kaufpreis eines Wirtschaftsguts Sie pro Jahr als Betriebsausgabe geltend machen dürfen. Die Nutzungsdauern sind in der amtlichen "AfA-Tabelle" des BMF festgelegt: Laptop 3 Jahre, Büromöbel 13 Jahre, PKW 6 Jahre, Immobilie 33-50 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 800 EUR netto können im Jahr der Anschaffung sofort komplett abgesetzt werden – ohne Verteilung über mehrere Jahre.
AG
Aktiengesellschaft. Für große Unternehmen gedacht. Mindestkapital 50.000 Euro. Anteile können als Aktien an der Börse gehandelt werden.
Alleinstellungsmerkmal
Was unterscheidet Sie von Konkurrenz. Ihr einzigartiger Vorteil. Auch USP (Unique Selling Proposition). Beispiel: Einziger 24-Stunden-Service, günstigster Preis, beste Qualität mit Beweis.
Allgefahrendeckung
Versicherungsprinzip, bei dem ALLE Risiken gedeckt sind, sofern sie nicht ausdrücklich im Vertrag ausgeschlossen werden (z.B. Krieg, Kernenergie). Gegenteil: "Benannte Gefahren"-Police, die nur explizit aufgelistete Risiken abdeckt. Typisch für: Maschinenversicherung, Elektronikversicherung, manche Inhaltsversicherungen. Vorteil: Auch unvorhergesehene Schäden sind gedeckt. Auch als "Allgefahrenversicherung" oder "All-Risk-Deckung" bezeichnet.
Allmählichkeitsklausel
Versichert schleichende Umweltschäden (z.B. rostender Öltank). Wichtig in Umwelthaftpflicht, fehlt oft in normaler Haftpflicht.
Amazon Prime
Bezahl-Mitgliedschaft bei Amazon mit kostenlosem Versand. Kunden mit Prime bevorzugen Prime-Produkte beim Kauf. Als FBA-Verkäufer bekommen Sie automatisch das Prime-Logo, was Verkäufe stark erhöht. Prime-Kunden kaufen häufiger und mehr. Über 20 Millionen Deutsche haben Prime.
Annuität
Gleichbleibende monatliche Rate bei Kredit. Besteht aus Zins und Tilgung. Am Anfang hoher Zinsanteil, am Ende hoher Tilgungsanteil.
Annuitätendarlehen
Kredit mit gleichbleibender Rate. Rate besteht aus Tilgung und Zinsen. Anteil verschiebt sich über Zeit. Standard bei Immobilien.
Arbeitnehmersparzulage
Staatlicher Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen (VL). Bei Einzahlung in einen Bausparvertrag bis zu 43 EUR pro Jahr, bei Beteiligungssparen (z. B. Aktienfonds) bis zu 80 EUR pro Jahr. Einkommensgrenzen: 40.000 EUR (Bauspar) bzw. 40.000 EUR (Beteiligungen) zu versteuerndes Einkommen.
Aufsichtsrat
Kontrollgremium bei einer AG mit mindestens 3 Mitgliedern. Überwacht den Vorstand, prüft Jahresabschlüsse und bestellt/entlässt Vorstandsmitglieder. Bei der GmbH ist ein Aufsichtsrat optional (Pflicht erst ab 500 Mitarbeitern). Mitglieder haften bei Pflichtverletzung persönlich.
Ausfallbürgschaft
Bank muss erst bei Ihnen vollstrecken bevor sie Bürgen in Anspruch nimmt. Weniger Risiko für Bürgen als selbstschuldnerische Bürgschaft. Wird seltener akzeptiert.
Ausschüttend
Fondsvariante, bei der Dividenden auf das Konto ausgezahlt werden. Gut für regelmäßiges Einkommen. Erkennbar am Kürzel "Dist" oder "(D)".
Außenprüfung
Anderer Name für die Betriebsprüfung. Finanzbeamte prüfen vor Ort oder digital die steuerlichen Unterlagen eines Unternehmens. Die Prüfungsanordnung kündigt den Umfang und den Zeitraum der Prüfung an.
Außergewöhnliche Belastungen
Zwangsläufige private Ausgaben (Krankheit, Pflege, Behinderung). Absetzbar nach zumutbarer Eigenbelastung (1-7%).
B2B
Business to Business. Geschäfte zwischen Unternehmen. Sie verkaufen an andere Firmen, nicht an Endkunden.
B2C
Business to Consumer. Geschäftsmodell bei dem Sie direkt an Endkunden verkaufen. Beispiele: Online-Shop, Restaurant, Friseursalon. Im Gegensatz zu B2B (Business to Business) haben Sie höhere Kundenanzahl, aber kleinere Einzelumsätze. Marketing richtet sich an Emotionen und Impulsentscheidungen.
Bareinlage
Einzahlung des Stammkapitals in Geldform auf das Geschäftskonto der Gesellschaft. Bei der GmbH-Gründung müssen mindestens 12.500 EUR (die Hälfte des Mindeststammkapitals) vor der Handelsregistereintragung eingezahlt werden.
Bearbeitungsgebühr
Einmalige Gebühr die manche Banken für Kreditbearbeitung verlangen. Oft 1 bis 3 Prozent der Summe. Seit 2014 teilweise unzulässig, können zurückgefordert werden. Beim Vergleich beachten!
Bedienungsfehler
Schaden durch falsche Bedienung einer Maschine. Nur in Maschinenversicherung versichert, nicht in Betriebsinhaltsversicherung.
Beitragsbemessungsgrenze
Einkommensgrenze, bis zu der Sozialversicherungsbeiträge berechnet werden. Verdienst oberhalb dieser Grenze wird nicht mehr verbeitragt. 2025 liegt sie bei 66.150 EUR p.a. (Kranken-/Pflegeversicherung) bzw. 96.600 EUR p.a. (Renten-/Arbeitslosenversicherung West). Wird jährlich angepasst.
Bereitstellungsgebühr
Gebühr die Bank verlangt wenn Sie zugesagten Kredit nicht abrufen. Typisch 1 bis 2 Prozent auf ungenutzten Betrag. Kommt oft bei Baufinanzierung vor. Vermeiden durch schnellen Abruf!
Berufsgenossenschaft
Pflicht-Unfallversicherung für Gewerbetreibende. Meldet sich automatisch nach Gewerbeanmeldung. Schützt bei Arbeitsunfällen. Kostet erste Jahre oft nur 50 bis 200 Euro jährlich.
Berufshaftpflicht
Spezielle Haftpflicht für beratende Berufe. Deckt Vermögensschäden durch Beratungsfehler. Pflicht für Steuerberater, Architekten, Ärzte, Anwälte. Wichtig für Berater, Coaches, IT-Berater. Kostet 500 bis 5.000 Euro jährlich.
Berufsunfähigkeit
Sie können Ihren Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben wegen Krankheit oder Unfall. Häufigste Ursachen: Psyche (30 Prozent), Rücken (25 Prozent), Krebs (15 Prozent). Nicht verwechseln mit Erwerbsunfähigkeit!
Betriebliche Altersvorsorge
Altersvorsorge über Arbeitgeber. Bis 302 Euro/Monat steuer- und sozialversicherungsfrei. Direktzusage oder Pensionskasse.
Betriebsausgaben
Alle Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind und den Gewinn mindern. Typische Beispiele: Büromiete, Arbeitsmittel, Telefon/Internet, Fahrtkosten, Fortbildung, Fachliteratur, Versicherungen, Marketing, Bewirtungskosten (70% absetzbar), Reisekosten. Wichtig: Privat veranlasste Ausgaben sind NICHT absetzbar. Bei gemischt genutzten Dingen (z.B. Handy) nur der berufliche Anteil. Belege aufheben! Ohne Beleg keine Anerkennung durch das Finanzamt.
Betriebshaftpflicht
Versicherung die Schadensersatzforderungen gegen Ihr Unternehmen abdeckt. Unverzichtbar für Selbstständige! Ein Schadenfall kann ohne Versicherung existenzbedrohend sein. Kostet 150 bis 500 Euro jährlich.
Betriebsinhaltsversicherung
Hausrat für Ihr Unternehmen. Versichert Inventar, Maschinen, Ware gegen Feuer, Einbruch, Wasser, Sturm. Kostet 200 bis 1.500 Euro jährlich. Ertragsausfall-Zusatz wichtig! Wie Hausratversicherung nur fürs Gewerbe.
Betriebsmittel
Geld für laufende Kosten erste Monate bis Umsatz fließt. Miete, Gehälter, Ware, Nebenkosten. Meist 3 bis 6 Monate einplanen als Puffer.
Betriebsprüfung
Systematische Überprüfung der steuerlichen Verhältnisse eines Unternehmens durch das Finanzamt. Geprüft werden Buchführung, Steuererklärungen und Belege in der Regel für drei zusammenhängende Jahre. Bei Kleinbetrieben kommt sie statistisch alle 30 bis 50 Jahre vor, bei größeren Unternehmen deutlich häufiger.
Betriebsstätte
Feste Geschäftseinrichtung, die der Tätigkeit eines Unternehmens dient – z. B. Büro, Werkstatt, Lager oder Ladenlokal. Steuerlich relevant, weil der Ort der Betriebsstätte bestimmt, welche Gemeinde die Gewerbesteuer erhält und welches Finanzamt zuständig ist.
Betriebsunterbrechungsversicherung
Zahlt bei Betriebsstillstand durch Schaden (Feuer, Wasser) laufende Kosten und entgangenen Gewinn. Meist Zusatz zur Betriebsinhaltsversicherung. Kostet 20 bis 40 Prozent Aufschlag. Sichert Existenz bei längerer Unterbrechung.
Bezugsberechtigung
Person die bei Tod des Versicherten Versicherungssumme erhält. Widerruflich oder unwiderruflich. Mehrere möglich.
Bilanz
Übersicht über Vermögen und Schulden Ihrer Firma zu einem Stichtag. Zeigt auf einen Blick: Was gehört mir, was schulde ich.
Bilanzierungspflicht
Pflicht zur doppelten Buchführung und Erstellung von Bilanz. Für GmbH, UG, AG. Einzelunternehmen oft EÜR.
Bonität
Ihre Kreditwürdigkeit. Die Bank prüft ob Sie zuverlässig Kredite zurückzahlen können. Wichtige Faktoren: Schufa-Score, Einkommen, Vermögen.
Bootstrapping
Unternehmen ohne externe Investoren aufbauen. Nur mit eigenen Mitteln und Einnahmen finanzieren. Langsamer aber Sie behalten 100 Prozent Kontrolle. Kosten niedrig halten, erst verdienen dann investieren. Gegenteil von Venture Capital. Für meiste Gründer beste Wahl.
Bottom-Up-Planung
Umsatzplanung von unten nach oben: Erst Kapazitäten berechnen, dann realistische Auslastung, daraus Umsatz. Glaubwürdiger als Top-Down. Bank mag diese Methode!
Break-Even
Der Punkt wo Einnahmen gleich Ausgaben sind. Ab hier machen Sie Gewinn. Wichtige Kennzahl: Wann erreichen wir Break-Even? Bank will wissen nach wie vielen Monaten Sie profitabel sind. Je schneller desto besser, realistisch 6 bis 18 Monate.
Bürgschaft
Eine Person (oft Familie) garantiert der Bank, dass sie für Ihre Schulden einspringt wenn Sie nicht zahlen können. Risiko für Bürgen!
Business Angel
Wohlhabende Privatperson investiert in Ihr Startup gegen Firmenanteile. Bringt Kapital, Erfahrung und Netzwerk. Sie geben 10 bis 30 Prozent Anteile ab. Nur für wachstumsstarke Geschäftsmodelle.
Businessplan
Ihr schriftlicher Fahrplan fürs Unternehmen. Erklärt Geschäftsidee, Markt, Finanzen, Risiken. Wichtig für Banken und Investoren. Typischer Umfang 15 bis 30 Seiten. Gute Businesspläne zeigen dass Sie Markt verstehen und realistisch kalkulieren.
BWL
Betriebswirtschaftslehre. Lehre von der Führung von Unternehmen. Umfasst Themen wie Finanzierung, Marketing, Controlling, Personal. Grundlagenwissen für Gründer empfohlen.
Cashflow
Der tatsächliche Geldfluss im Unternehmen. Unterschied zu Gewinn: Cashflow zeigt reales Geld, Gewinn ist eine Rechengröße. Positiver Cashflow bedeutet mehr Geld kommt rein als raus. Negativer Cashflow führt zu Zahlungsproblemen. Wichtigste Kennzahl fürs Überleben!
Churn Rate
Abwanderungsrate bei Abo-Modellen. 5% = 5 von 100 Kunden kündigen pro Monat. Niedrig = gut. Auch: Kündigungsrate.
CMR-Haftung
Gesetzliche Transporteur-Haftung: maximal 8,33 Euro pro kg Bruttogewicht. Daher eigene Transportversicherung wichtig.
Conversion Rate
Anteil der Besucher die kaufen. 100 Besucher, 5 kaufen = 5 Prozent Conversion. Amazon-Durchschnitt 10 bis 15 Prozent. Gute Bilder, Beschreibungen und Bewertungen erhöhen Rate. Bei unter 8 Prozent Optimierung nötig. Verdopplung der Rate verdoppelt Umsatz bei gleichem Traffic!
Cost-Average-Effekt
Durchschnittskosteneffekt bei regelmäßigen Sparraten. Bei niedrigen Kursen kauft man mehr Anteile, bei hohen weniger. Glättet Kursschwankungen langfristig aus.
Crowdfunding
Viele kleine Geldgeber finanzieren Ihr Produkt als Vorverkauf. Keine Verschuldung, gleichzeitig Marketing und Kundenbindung. Plattformen: Startnext, Kickstarter. Realistisch 20.000 bis 150.000 Euro.
Customer Lifetime Value
Gesamtumsatz eines Kunden über gesamte Geschäftsbeziehung. Wichtig für Marketing-Budget. Kurz: CLV oder LTV.
Cyberversicherung
Schutz vor Hackerangriffen, Ransomware, Datenverlust. Übernimmt DSGVO-Strafen, Wiederherstellung, Lösegeldforderungen. Wird immer wichtiger! Kostet 500 bis 3.000 Euro jährlich. Besonders wichtig für Online-Shops und IT-Firmen.
Deckungsbeitrag
Verkaufspreis minus variable Kosten. Was übrig bleibt für Fixkosten und Gewinn. Hoher Deckungsbeitrag ist gut. Beispiel: Produkt 100 Euro, Einkauf 30 Euro, Deckungsbeitrag 70 Euro.
Deckungssumme
Wie hoch Versicherung maximal pro Schadenfall zahlt. Bei Haftpflicht mindestens 10 Millionen Euro wählen. Unterschied zu Versicherungssumme: Deckung gilt pro Schadenfall, kann mehrfach ausgeschöpft werden.
Degressive Abschreibung
Höhere Abschreibung in ersten Jahren. Steuerlich vorteilhaft. Aktuell nur für bestimmte Güter erlaubt. Gegenteil: linear.
Diversifikation
Risikostreuung durch Verteilung der Anlage auf verschiedene Wertpapiere, Branchen und Länder. Ein MSCI World ETF diversifiziert automatisch über 1.500 Aktien.
Doppelte Buchführung
Pflicht für größere Unternehmen (über 600.000 Euro Umsatz). Jeder Geschäftsvorfall wird zweimal gebucht: Soll und Haben. Aufwendig aber genau.
Dropshipping
Verkauf ohne eigenes Lager. Lieferant versendet direkt an Kunden. Niedrige Startkosten, geringe Margen 10-30%.
DSGVO-Strafe
Strafe bei Datenschutzverstoß. Bis 20 Millionen Euro oder 4 Prozent vom Jahresumsatz. Droht wenn Kundendaten gestohlen werden und Sie unzureichend geschützt hatten. Cyberversicherung übernimmt.
Durchschnittssteuersatz
Tatsächlicher Steuersatz auf gesamtes Einkommen. Niedriger als Grenzsteuersatz durch Progression. Bei 40.000 Euro: ca. 18%.
Effektivzins
Der Gesamtzins inklusive aller Nebenkosten wie Bearbeitungsgebühren. Der wahre Preis Ihres Kredits. Immer diesen Wert bei Vergleichen nutzen!
Eigenkapital
Ihr eigenes Geld, das Sie ins Unternehmen stecken. Je mehr Eigenkapital, desto besser für Kreditverhandlungen. Bank erwartet meist mindestens 15-20%. Zeigt Ihr Commitment und reduziert Risiko für Bank. Kann auch durch Familie oder Business Angels kommen.
Eigenkapitalquote
Anteil Eigenkapital am Kaufpreis. Mindestens 20% empfohlen. Je höher, desto bessere Konditionen. Ohne Eigenkapital teuer.
Eigenkapitalrendite
Gewinn im Verhältnis zu Ihrem eingesetzten Eigenkapital. Zeigt wie gut sich Ihre Investition lohnt. 20 bis 50 Prozent ist sehr gut, über 100 Prozent hervorragend.
Einkommensteuer
Steuer auf alle Einkünfte natürlicher Personen in Deutschland. Progressiver Tarif von 0% bis 45%. Grundfreibetrag 2024: 11.604 EUR (darunter zahlen Sie null Steuer). Eingangssteuersatz: 14%. Spitzensteuersatz: 42% (ab ca. 66.761 EUR). Reichensteuersatz: 45% (ab 277.826 EUR). Als Selbstständiger zahlen Sie vierteljährliche Vorauszahlungen basierend auf dem Vorjahresgewinn. Faustregel: Legen Sie 30% Ihres Gewinns für die Einkommensteuer zurück.
Einnahmen-Überschuss-Rechnung
Vereinfachte Gewinnermittlung. Einnahmen minus Ausgaben. Für Freiberufler und kleine Gewerbetreibende. Auch: EÜR.
Einzelunternehmen
Einfachste Rechtsform für Solo-Gründer. Sie als Person sind das Unternehmen. Keine Trennung zwischen privat und geschäftlich. Haften mit gesamtem Privatvermögen, aber alle Gewinne gehören Ihnen. Gründung dauert nur 1 Tag und kostet 20 bis 60 Euro. Über 70 Prozent aller Gründer wählen diese Form.
Elektronikversicherung
Versicherung für IT, Server, Medizintechnik, Steuerungen. Deckt auch Datenträger und erhöhte Stromkosten.
Elementarschäden
Naturgefahren: Hochwasser, Starkregen, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck. Oft nicht in Basis-Versicherung. Muss extra versichert werden. In Hochwassergebieten und bei Starkregen extrem wichtig! Kostet plus 50 bis 300 Euro.
ELSTER
Online-Portal fürs Finanzamt. Elektronische Steuererklärung. Darüber reichen Sie Umsatzsteuer-Voranmeldung und Steuererklärungen ein. Kostenlos, aber etwas kompliziert.
Entgeltumwandlung
Umwandlung von Bruttogehalt in betriebliche Altersvorsorge. Bis 302 Euro/Monat steuer- und sozialversicherungsfrei. Arbeitgeber muss seit 2019 mind. 15% zuschießen.
Erbpacht
Grundstück mieten statt kaufen. 30-40% günstiger bauen. Erbpachtzins: 3-5% vom Grundstückswert jährlich. 99 Jahre Laufzeit.
Ertragsausfall
Entgangener Gewinn wenn Betrieb stillsteht. Beispiel: Restaurant brennt, 3 Monate geschlossen, 30.000 Euro Gewinn entgangen. Betriebsunterbrechungsversicherung erstattet dies. Wichtig mitversichern!
Erwerbsunfähigkeit
Sie können GAR KEINEN Beruf mehr ausüben, auch keine einfachen Tätigkeiten. Viel strengere Voraussetzung als Berufsunfähigkeit. Entsprechende Versicherung günstiger aber schlechter.
ETF
Exchange Traded Fund - börsengehandelter Indexfonds. Bildet einen Index wie den MSCI World nach und kauft automatisch die enthaltenen Aktien. Günstige Alternative zu aktiv gemanagten Fonds.
EÜR
Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Die vereinfachte Gewinnermittlung für Freiberufler und kleine Gewerbetreibende (Umsatz unter 600.000 EUR und Gewinn unter 60.000 EUR). Prinzip: Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn. Deutlich einfacher als eine Bilanz – kein doppelte Buchführung nötig. Wichtig: Es gilt das Zufluss-/Abflussprinzip (Geld zählt, wenn es fließt, nicht wenn die Rechnung gestellt wird). Wird als Anlage zur Steuererklärung über ELSTER eingereicht.
Executive Summary
Zusammenfassung des Businessplans auf 1 Seite. Wichtigster Teil! Bank liest zuerst diese Seite. Muss überzeugen. Schreiben Sie es zuletzt nach allen anderen Teilen.
EXIST-Gründerstipendium
Förderprogramm des BMWK für innovative Gründungen aus Hochschulen. Bis zu 150.000 Euro nicht rückzahlbarer Zuschuss für 12 Monate. Lebensunterhalt plus Sachkosten.
Exit
Ausstieg aus dem Unternehmen. Meist durch Verkauf an Investor, Konkurrenten oder Nachfolger. Ziel: Gewinn aus jahrelanger Arbeit realisieren.
EZB-Leitzins
Zinssatz zu dem sich Banken bei Europäischer Zentralbank Geld leihen. Basis für alle anderen Zinsen. Aktuell niedrig, daher günstige Kreditkonditionen. Banken rechnen ihre Marge drauf.
Factoring
Verkauf Ihrer offenen Rechnungen an Factoring-Firma. Sie bekommen sofort 80 bis 90 Prozent ausgezahlt. Kostet 1 bis 3 Prozent, aber Sie haben sofort Liquidität. Gut bei langen Zahlungszielen.
FBA
Fulfillment by Amazon. Geschäftsmodell bei dem Sie Waren an Amazon-Lager schicken und Amazon übernimmt Lagerung, Versand und Kundenservice. Sie zahlen 30-40 Prozent Gebühren vom Verkaufspreis, erreichen aber 50 Millionen Amazon-Kunden sofort. Startkapital 3.000 bis 10.000 Euro nötig für erste Warenbestellung.
Finanzamt
Zuständige Behörde für Steuerangelegenheiten. Erhält nach Gewerbeanmeldung automatisch Meldung. Sendet Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und erteilt Steuernummer.
Fixkosten
Kosten die immer anfallen, egal ob Sie verkaufen. Miete, Gehälter, Versicherungen, Abos. Bleiben jeden Monat gleich. Müssen durch Umsatz gedeckt werden.
Flottenrabatt
Rabatt bei Versicherung mehrerer Fahrzeuge in einem Vertrag. 10-30% günstiger als Einzelversicherungen.
Flottenversicherung
KFZ-Versicherung für Unternehmen mit mindestens 3 Fahrzeugen. Günstiger als Einzelversicherungen (spart 10 bis 30 Prozent). Alle Fahrzeuge in einem Vertrag. Vereinfachte Verwaltung.
Fördermittel
Staatliche Unterstützung für Gründer. Günstige Kredite (KfW), Zuschüsse (Gründungszuschuss, BAFA), oder Bürgschaften. Bund, Länder und EU bieten verschiedene Programme. Oft an Bedingungen geknüpft: Arbeitsplätze schaffen, Innovation, bestimmte Branchen. Recherche lohnt, kann 10.000 bis 100.000 Euro bringen!
Forward-Darlehen
Kredit mit Zinsbindung für die Zukunft. Sichert heutige Zinsen für Anschlussfinanzierung in 1-5 Jahren. Aufschlag: 0,01-0,03% pro Monat.
Frachtbrief
Transportdokument und Vertrag zwischen Versender und Spediteur. Beweis für Übernahme der Ware. Wichtig bei Schäden.
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
Formular vom Finanzamt das Sie nach Gewerbeanmeldung ausfüllen. Wichtig für Steuernummer und Kleinunternehmerregelung. Kommt 1 bis 3 Wochen nach Anmeldung automatisch.
Freiberufler
Selbstständige in katalogisierten Berufen (Arzt, Anwalt, Architekt, Journalist). Zahlen keine Gewerbesteuer. EÜR statt Bilanz.
Fremdkapital
Geliehenes Geld von Banken, Investoren oder anderen Kreditgebern. Muss zurückgezahlt werden, oft mit Zinsen.
GAP-Deckung
Gap-Versicherung zahlt Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restwert bei Totalschaden. Wichtig bei Leasing/Finanzierung.
GbR
Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Die einfachste Rechtsform für 2 oder mehr Partner. Achtung: Alle Partner haften persönlich und unbegrenzt mit Privatvermögen.
Gesamtschuldnerisch
Bei GbR: Gläubiger kann sich einen Partner aussuchen, der die ganze Schuld zahlt. Volle Haftung aller.
Gesellschaftsvertrag
Vertrag zwischen den Gesellschaftern einer GmbH, UG, OHG, KG oder GbR. Regelt: Stammkapital und Anteile, Geschäftsführung, Gewinnverteilung, Beschlussfassung, Eintritt/Austritt von Gesellschaftern, Wettbewerbsverbot. Bei GmbH/UG: Muss notariell beurkundet werden (Kosten: 300-1.000 EUR je nach Stammkapital). Bei GbR: Formfrei, aber dringend empfohlen. Tipp: Auch bei Gründung mit Freunden/Familie immer schriftlich regeln – besonders Ausstiegsklauseln.
Gesetzliche Krankenversicherung
Solidarsystem. Beitrag nach Einkommen (14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag). Leistungen für alle gleich. Familie kostenlos mitversichert. Über 90 Prozent der Deutschen sind gesetzlich versichert. Für Selbstständige Mindestbeitrag 220 Euro monatlich.
Gesundheitsprüfung
Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand vor Versicherungsabschluss. Bei privater Krankenversicherung und Berufsunfähigkeit Pflicht. Vorerkrankungen führen zu Ablehnung oder Aufschlag. Wichtig: Wahrheitsgemäß antworten!
Gewährleistung
Gesetzliche Mängelhaftung des Verkäufers: Ist eine Ware oder Dienstleistung bei Übergabe mangelhaft, hat der Käufer Anspruch auf Nacherfüllung, Minderung, Rücktritt oder Schadensersatz. Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Neuwaren 2 Jahre, bei Gebrauchtwaren kann sie auf 1 Jahr verkürzt werden.
Gewerbeamt
Behörde wo Sie Ihr Gewerbe anmelden. Meist im Rathaus oder Bürgeramt. Dauert 30 bis 60 Minuten. Anmeldung kostet 20 bis 60 Euro je nach Stadt.
Gewerbeanmeldung
Pflichtanmeldung beim Gewerbeamt vor Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit. Kostet 20-60 Euro. Löst automatische Meldung an Finanzamt, IHK und Berufsgenossenschaft aus.
Gewerbeschein
Offizielles Dokument dass Sie Gewerbe angemeldet haben. Bekommen Sie am Gewerbeamt für 20 bis 60 Euro. Sofort ausgestellt. Brauchen Sie um legal selbstständig zu arbeiten.
Gewerbesteuer
Steuer auf Gewinne von Gewerbebetrieben, erhoben von der Gemeinde. Freibetrag für Einzelunternehmer und Personengesellschaften: 24.500 EUR (darunter fällt keine Gewerbesteuer an). Berechnung: Gewerbeertrag × Steuermesszahl (3,5%) × Hebesatz der Gemeinde (variiert: 200-900%, Durchschnitt ca. 400%). Wichtig: Die Gewerbesteuer wird auf die Einkommensteuer angerechnet (Faktor 4,0), sodass sie bei Hebesätzen bis 400% effektiv kostenneutral ist. GmbH/UG haben KEINEN Freibetrag.
Gewinnermittlung
Verfahren zur Berechnung des steuerlichen Gewinns. Für Freiberufler und kleine Gewerbetreibende reicht die EÜR (Einnahmenüberschussrechnung), bilanzierungspflichtige Unternehmen erstellen einen Jahresabschluss mit Bilanz und GuV.
Gewinnmarge
Gewinn geteilt durch Umsatz mal 100. Zeigt wie viel Prozent vom Verkaufspreis als Gewinn übrig bleibt. Beispiel: Verkauf 100 Euro, Kosten 70 Euro, Gewinn 30 Euro = 30 Prozent Marge. Gute Margen sind branchenabhängig: Handel 10-30 Prozent, Dienstleistung 40-60 Prozent, Software 70-90 Prozent. Je höher desto besser!
GKV
Gesetzliche Krankenversicherung. Solidarsystem mit Beitrag nach Einkommen (14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag). Leistungen für alle gleich. Familie kostenlos mitversichert. Für Selbstständige Mindestbeitrag 220 Euro monatlich, Höchstbeitrag 950 Euro. Über 90 Prozent der Deutschen sind gesetzlich versichert.
Gleitender Neuwertfaktor
Bei Hausratversicherung: automatische Anpassung der Versicherungssumme an Inflation. Verhindert Unterversicherung.
GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die beliebteste Rechtsform für Gründer mit Haftungsschutz. Sie haften nur mit dem Firmenvermögen (Stammkapital), nicht mit Ihrem Privatvermögen. Mindestkapital: 25.000 EUR (davon 12.500 EUR sofort bei Gründung einzuzahlen). Gründungskosten: 500-1.500 EUR (Notar + Handelsregister). Vorteile: Professionelles Image, Haftungsbeschränkung, steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Nachteile: Höhere Gründungskosten, Buchführungspflicht, Offenlegungspflicht im Bundesanzeiger.
Grenzsteuersatz
Der Steuersatz, der auf den nächsten verdienten Euro anfällt. Bei progressivem Steuersystem höher als Durchschnittssteuersatz.
Grobe Fahrlässigkeit
Besonders leichtsinniges Verhalten. Beispiel: Herd angelassen und weggefahren, Kerze brennend unbeaufsichtigt. Versicherungen zahlen oft nicht bei grober Fahrlässigkeit, außer Sie haben Klausel dass sie trotzdem zahlen. Wichtig: Mitversichern!
Grundbuch
Öffentliches Register beim Amtsgericht, in dem alle Grundstücke und deren Eigentumsverhältnisse, Belastungen (z. B. Grundschulden, Hypotheken) und Rechte (z. B. Wegerechte, Nießbrauch) verzeichnet sind. Eigentumsübergang ist in Deutschland erst mit Eintragung im Grundbuch wirksam.
Grunderwerbsteuer
Einmalige Steuer beim Kauf einer Immobilie. Der Steuersatz variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. Zählt zu den Kaufnebenkosten und wird vom Käufer getragen. Ohne Zahlung erfolgt keine Eigentumsumschreibung im Grundbuch.
Grundfreibetrag
Betrag bis zu dem keine Einkommensteuer gezahlt wird. 2024: 11.604 Euro pro Person. Dient zur Sicherung des Existenzminimums.
Grundschuld
Ihre Immobilie wird als Kreditsicherheit ins Grundbuch eingetragen. Bei Zahlungsausfall darf Bank Immobilie verkaufen. Beste Sicherheit aus Banksicht, senkt Zinsen deutlich.
Grundsteuer
Jährliche Steuer auf Grundbesitz, die von der Gemeinde erhoben wird. Berechnung: Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz der Gemeinde. Seit der Reform 2025 auf Basis neuer Grundsteuerwerte. Vermieter können sie als Betriebskosten auf Mieter umlegen.
Gründungszuschuss
Förderung vom Arbeitsamt für Gründer aus Arbeitslosigkeit. Erste 6 Monate: Arbeitslosengeld plus 300 Euro monatlich. Danach 9 Monate: 300 Euro monatlich. Insgesamt bis 10.000 Euro möglich. Voraussetzung: Noch mindestens 150 Tage Arbeitslosengeld-Anspruch. Businessplan nötig. Kein Rechtsanspruch, Ermessensentscheidung.
GuV
Gewinn- und Verlustrechnung. Zeigt Einnahmen minus Ausgaben über einen Zeitraum (meist 1 Jahr). Ergebnis: Gewinn oder Verlust.
Haftungsfreistellung
KfW übernimmt 80 Prozent des Ausfallrisikos für die Bank. Deshalb gibt Bank leichter Kredit auch mit weniger Sicherheiten. Großer Vorteil von KfW-Krediten!
Haftzeit
Zeitraum wie lange Betriebsunterbrechungsversicherung zahlt. Wählbar 6, 12, 18 oder 24 Monate. Je länger desto teurer, aber bei großem Schaden brauchen Sie lange Haftzeit.
Handelsregister
Öffentliches Verzeichnis beim Amtsgericht, in dem Kaufleute und Gesellschaften eingetragen sind. Pflicht für: GmbH, UG, AG, OHG, KG, e.K. Nicht nötig für: Einzelunternehmer (Kleingewerbe), Freiberufler, GbR. Eintragungskosten: ca. 150 EUR (Gericht) + 200-400 EUR (Notar). Der Handelsregistereintrag macht Ihr Unternehmen öffentlich einsehbar (Name, Sitz, Geschäftsführer, Stammkapital). Änderungen (z.B. neuer Geschäftsführer) müssen ebenfalls eingetragen werden.
Handwerkerkosten
20% der Arbeitskosten für Reparaturen/Renovierungen direkt von Steuerschuld abziehen, maximal 6.000 Euro = 1.200 Euro Ersparnis.
Handwerkskammer
Pflicht-Mitgliedschaft für Handwerker. Ähnlich wie IHK aber für Handwerksberufe. Führt Handwerksrolle. Beitrag nach Umsatz.
Hauptberufliche Selbstständigkeit
Selbstständigkeit als Haupterwerb. Sie kündigen Job oder gründen direkt nach Ausbildung. Müssen eigene Krankenversicherung und Altersvorsorge organisieren. Höheres Risiko aber voller Fokus aufs Business. Arbeitslosengeld als Fallback erste 2 Jahre noch möglich bei Rückkehr.
Haushaltsnahe Dienstleistungen
Reinigung, Gartenpflege, Hausmeister im eigenen Haushalt. 20% der Kosten direkt von Steuerschuld abziehbar, max. 4.000 Euro.
Häusliches Arbeitszimmer
Steuerlich absetzbarer Raum in der eigenen Wohnung, der ausschließlich beruflich genutzt wird. Seit 2023 gibt es zwei Modelle: die Homeoffice-Pauschale (bis zu 1.260 EUR pro Jahr, 6 EUR pro Tag) oder den vollen Kostenabzug, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten Tätigkeit bildet.
Hausrat
Alle beweglichen Gegenstände in Ihrer Wohnung: Möbel, Elektronik, Kleidung, alles. Hausratversicherung ersetzt bei Feuer, Einbruch, Wasser, Sturm. Kostet 50 bis 150 Euro jährlich.
Hebesatz
Prozentsatz den Gemeinde auf Gewerbesteuer-Messbetrag aufschlägt. Variiert stark: München 490 Prozent, ländlich oft 300 bis 400 Prozent. Je höher, desto mehr Gewerbesteuer zahlen Sie.
Home-Office
Arbeiten von zu Hause aus. Als Selbstständiger Arbeitszimmer steuerlich absetzbar. 1.250 Euro Pauschale oder tatsächliche Kosten. Bei ausschließlicher Nutzung unbegrenzt absetzbar.
IHK
Industrie- und Handelskammer. Pflicht-Mitgliedschaft für Gewerbetreibende. Beitrag nach Gewinn, im ersten Jahr oft befreit. Bietet Beratung und Weiterbildung.
Impressum
Gesetzliche Pflicht-Angabe auf Website mit Name, Adresse, Kontakt des Betreibers. Fehlt es drohen Abmahnungen bis 5.000 Euro. Muss von jeder Seite in maximal 2 Klicks erreichbar sein. Gilt auch für Social Media Profile. Vorlagen online verfügbar.
Impressumspflicht
Pflichtangaben auf Website: Name, Anschrift, Kontakt, Handelsregister. Bei Fehlen: Abmahnung bis 1.000 Euro. Auch gewerbliche Social Media.
Inventar
Gesamte Betriebsausstattung: Maschinen, IT, Möbel, Ware, Werkzeuge. Wird durch Betriebsinhaltsversicherung geschützt. Wert bestimmt Versicherungssumme.
Ist-Versteuerung
Umsatzsteuer erst bei Zahlungseingang fällig. Für Umsatz unter 800.000 Euro. Liquiditätsvorteil. Gegenteil: Soll-Versteuerung.
Jahresabschluss
Zusammenfassung aller Geschäftszahlen am Ende des Geschäftsjahres. Besteht aus Bilanz und GuV. Muss ans Finanzamt.
Jahreshöchstleistung
Maximale Auszahlung pro Jahr. Bei Zahnzusatz oft gestaffelt: Jahr 1: 1.000 Euro, Jahr 2: 2.000 Euro, ab Jahr 4: unbegrenzt.
Kapitalbedarf
Wie viel Geld Sie insgesamt für Gründung brauchen. Einmalige Kosten plus Betriebsmittel erste Monate. Detailliert aufschlüsseln für jeden Euro.
Kapitallebensversicherung
Lebensversicherung mit Sparanteil. Zahlt auch bei Überleben. Teuer, schlechte Rendite. Besser: Risikoleben + Investment.
Katalogberufe
Im Einkommensteuergesetz § 18 aufgelistete freie Berufe wie Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Ingenieure, Journalisten. Keine Gewerbeanmeldung nötig, keine Gewerbesteuer.
Kaufnebenkosten
Zusätzliche Kosten beim Immobilienkauf: Grunderwerbsteuer (3,5-6,5%), Notar (1-2%), Makler (0-7%). Insgesamt 10-15% vom Kaufpreis.
KfW
Kreditanstalt für Wiederaufbau. Staatliche Bank die günstige Förderkredite für Gründer vergibt. Zinsen oft 2-3% niedriger als normale Banken.
KfW-StartGeld
Spezielles KfW-Programm für Gründer bis 125.000 Euro. Zinsen 3,8 bis 4,5 Prozent, deutlich günstiger als Hausbank. Mit 80 Prozent Haftungsfreistellung. Erste Wahl für die meisten Gründer!
KfW-Unternehmerkredit
KfW-Programm für größere Summen ab 25.000 bis 25 Millionen Euro. Für etabliertere Unternehmen. Ähnlich günstige Konditionen wie StartGeld. Mehr Flexibilität bei Verwendung.
KFZ-Haftpflicht
Pflicht für jedes Auto. Schützt Schäden die Sie anderen mit Auto zufügen. Deckung mindestens 100 Millionen Euro wählen. Kostet 250 bis 850 Euro jährlich je nach Auto und Schadenfreiheitsklasse.
Kleingewerbe
Gewerbe ohne Handelsregistereintragung, das die Buchführungsgrenzen nicht überschreitet. Ermöglicht einfache EÜR statt Bilanzierung. Nicht zu verwechseln mit Kleinunternehmer!
Kleinunternehmerregelung
Regelung für Unternehmer mit geringem Umsatz (§ 19 UStG). Voraussetzung: Umsatz im Vorjahr unter 22.000 EUR UND im laufenden Jahr voraussichtlich unter 50.000 EUR. Vorteil: Sie müssen keine Umsatzsteuer auf Rechnungen ausweisen und keine USt-Voranmeldungen abgeben. Nachteil: Kein Vorsteuerabzug – Sie zahlen die 19% MwSt auf alle Geschäftseinkäufe selbst. Lohnt sich vor allem bei geringen Betriebsausgaben und Privatkunden (B2C). Bei vielen B2B-Kunden oft nachteilig. Verzicht ist möglich, bindet aber 5 Jahre.
Kommanditgesellschaft
Personengesellschaft mit mindestens einem voll haftenden Gesellschafter (Komplementär) und mindestens einem Gesellschafter, der nur bis zur Höhe seiner Einlage haftet (Kommanditist). Abgekürzt KG. Häufig in Kombination mit einer GmbH als Komplementärin (GmbH & Co. KG).
Konditionsanfrage
Bankabfrage die Ihrer Schufa NICHT schadet. Im Gegensatz zur Kreditanfrage. Stellen Sie immer Konditionsanfrage zum Vergleichen, niemals Kreditanfrage bei mehreren Banken!
Konstruktionsfehler
Fehler im Design/Material einer Maschine. Führt zu Schäden. In Maschinenversicherung versichert.
Kontokorrentkredit
Flexibler Überziehungsrahmen auf Ihrem Geschäftskonto. Sie zahlen nur Zinsen auf genutzte Summe. Aber Achtung: 8 bis 14 Prozent Zinsen, sehr teuer! Nur für kurze Engpässe nutzen.
Körperschaftsteuer
Die Einkommensteuer für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG). Beträgt einheitlich 15% vom Gewinn plus 5,5% Solidaritätszuschlag.
Kreditanfrage
Offizielle Kreditanfrage die in Schufa eingetragen wird. Viele Anfragen in kurzer Zeit verschlechtern Score. Besser: Konditionsanfrage zum Vergleichen nutzen!
Kreditsumme
Der Betrag den Sie von der Bank leihen. Auch Darlehensbetrag genannt. Überlegen Sie genau: Zu wenig führt zu Liquiditätsproblemen, zu viel zu unnötigen Zinskosten.
Kündigungsschutz
Gesetzlicher Schutz vor ungerechtfertigter Kündigung nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Greift ab 6 Monaten Betriebszugehörigkeit in Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern. Eine Kündigung muss dann sozial gerechtfertigt sein (personenbedingt, verhaltensbedingt oder betriebsbedingt).
Künstlersozialkasse
Sozialversicherung für selbstständige Künstler und Publizisten. Arbeitgeberanteil zahlt KSK. Beitrag: ca. 18% vom Einkommen. Kurz: KSK.
Kurzschluss
Elektrischer Defekt durch Überspannung. Häufige Schadensursache bei Maschinen. Reparatur oft teuer.
Laufzeit
Zeitraum bis der Kredit komplett zurückgezahlt ist. Typisch 5 bis 10 Jahre. Längere Laufzeit bedeutet niedrigere Rate, aber höhere Gesamtkosten durch mehr Zinsen.
Leasing
Sie mieten Maschinen, Fahrzeuge oder IT statt sie zu kaufen. Vorteil: Kein hohes Startkapital nötig, Raten steuerlich absetzbar. Nachteil: Langfristig teurer. Leasen Sie was schnell veraltet!
Leistungsausschluss
Nicht versicherte Schäden. In Versicherungsbedingungen aufgeführt. Oft: Vorsatz, Krieg, Verschleiß. Immer genau prüfen!
Liquidität
Verfügbares Bargeld. Die wichtigste Kennzahl für Überleben: Können Sie Rechnungen bezahlen? Mehr Firmen sterben an Liquiditätsmangel als an Verlusten. Faustregel: Minimum 3 Monatsausgaben als Reserve. Bei saisonalem Geschäft mehr einplanen.
Liquiditätsplanung
Plan wann Geld rein und raus fließt. Wichtiger als Gewinn! Sie können profitabel sein aber pleite wenn kein Geld auf Konto. Zeigt dass Sie nie Zahlungsprobleme haben.
Mallorca-Police
Erweitert KFZ-Haftpflicht im Ausland auf deutsches Niveau. Bei Mietwagen im Ausland. In Vollkasko oft enthalten.
Marktanalyse
Untersuchung Ihres Zielmarkts. Wie groß, wie viele Kunden, Wachstum, Trends. Immer mit Zahlen und Quellen. Zeigt dass Sie Markt verstehen.
Maschinenversicherung
Allgefahrendeckung für teure Produktionsmaschinen. Auch bei Bedienfehlern, technischen Defekten, Konstruktionsfehlern. Breiter als Betriebsinhaltsversicherung. Kostet 1 bis 3 Prozent vom Maschinenwert jährlich. Wichtig für Produktion.
Midijob
Beschäftigung im Übergangsbereich mit einem Verdienst zwischen 556,01 EUR und 2.000 EUR monatlich. Der Arbeitnehmer zahlt reduzierte Sozialversicherungsbeiträge, die mit steigendem Gehalt anwachsen. Ab 2.000 EUR gelten die regulären Beitragssätze.
Mietkauf
Miete zahlen mit Kaufoption. Teil der Miete als Anzahlung. Haus ohne Eigenkapital kaufen. Oft teurer als normale Finanzierung.
Mietpreisbremse
Gesetzliche Regelung, die in angespannten Wohnungsmärkten die Miete bei Neuvermietung auf maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt. Ausnahmen gelten für Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen. Gilt nur in Gebieten, die das jeweilige Bundesland per Verordnung festgelegt hat.
Mietrendite
Jahresmiete geteilt durch Kaufpreis mal 100. Zeigt Ihre Rendite in Prozent. Beispiel: 12.000 Euro Miete, 300.000 Euro Kaufpreis = 4% Rendite.
Mikrokredit
Kleine Kredite bis 25.000 Euro für Gründer mit wenig Sicherheiten. Vergabe durch Mikrofinanz-Institute. Höhere Zinsen (6 bis 9 Prozent) aber unbürokratisch. Gut für Kleinst-Gründer.
Minijob
Geringfügige Beschäftigung mit einem Verdienst von maximal 556 EUR monatlich (Stand 2025). Der Arbeitnehmer zahlt keine Sozialversicherungsbeiträge (kann sich aber freiwillig rentenversichern), der Arbeitgeber zahlt pauschale Abgaben von ca. 30 %. Auch 520-Euro-Job genannt.
Montageversicherung
Spezielle Versicherung während Installation neuer Maschinen. Deckt Transport, Montage, Probelauf bis Abnahme.
MSCI World
Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern weltweit. Beliebter Basisindex für ETF-Sparpläne. Ca. 70% USA-Anteil.
MVP
Minimum Viable Product. Einfachste Version Ihres Produkts mit Kernfunktionen. Zum Testen ob Kunden es wollen, bevor Sie voll investieren. Besser schlechtes Produkt schnell am Markt als perfektes Produkt nie fertig. Feedback einholen, verbessern, wieder testen. Spart Zeit und Geld!
Nachhaftung
Versicherung deckt Schäden auch nach Vertragsende für bestimmten Zeitraum (meist 3 bis 5 Jahre). Wichtig bei Berufshaftpflicht! Kunde kann auch Jahre später Schadenersatz fordern, Verjährung bis 10 Jahre möglich.
Nachversicherungsgarantie
Erhöhung der Versicherungssumme ohne neue Gesundheitsprüfung. Bei Heirat, Geburt, Immobilienkauf. Wichtige Klausel.
Nebenberufliche Selbstständigkeit
Gründung neben Hauptjob. Bis 18 Stunden wöchentlich erlaubt ohne Hauptjob zu gefährden. Arbeitgeber muss nicht zustimmen außer direkte Konkurrenz. Sozialversicherung läuft über Hauptjob, spart Kosten. Guter Einstieg um Geschäftsidee zu testen. Bei Erfolg später Vollzeit wechseln.
Nebengewerbe
Gewerbliche Tätigkeit neben einer Hauptbeschäftigung (Anstellung). Muss trotzdem beim Gewerbeamt angemeldet werden. Bis 20 Stunden/Woche gilt der Hauptjob als versicherungspflichtig.
Nebenkostenabrechnung
Jährliche Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten einer Mietwohnung (z. B. Heizung, Wasser, Müllabfuhr, Grundsteuer). Muss dem Mieter spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums zugestellt werden – danach ist eine Nachforderung ausgeschlossen.
Neuwertversicherung
Versicherung zahlt Preis für neue gleichwertige Maschine/Sache. Teurer als Zeitwertversicherung, aber bessere Absicherung.
Notarkosten
Gesetzlich festgelegte Gebühren für die notarielle Beurkundung von Rechtsgeschäften, insbesondere Immobilienkaufverträge und Gesellschaftsgründungen. Beim Immobilienkauf betragen sie ca. 1,5 % des Kaufpreises (inkl. Grundbucheintragung). Die Gebührenordnung (GNotKG) lässt keinen Verhandlungsspielraum.
Notgroschen
Finanzielle Reserve für unvorhergesehene Ausgaben. Empfehlung: 3-6 Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto. Sollte vor dem Investieren aufgebaut werden.
Online-Shop
Eigene Website zum Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Volle Kontrolle über Design, Preise und Kundendaten. Systeme wie Shopify oder WooCommerce kosten 30 bis 100 Euro monatlich. Brauchen Traffic durch SEO oder Werbung. Höhere Margen als Amazon aber mehr Aufwand für Marketing.
Partnerschaftsgesellschaft
Rechtsform für Freiberufler, die sich zusammenschließen wollen. Erhält den freiberuflichen Status. Alternative zur GmbH für Anwälte, Steuerberater, Ärzte etc.
Passivrechtsschutz
Versicherung wehrt unberechtigte Forderungen ab. Bei Haftpflicht automatisch enthalten. Versicherung prüft Anspruch, lehnt ab wenn unberechtigt, übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten zur Abwehr. Sehr wertvoll!
Pendlerpauschale
Werbungskosten für Fahrt zur Arbeit. 0,30 Euro/km einfache Strecke. Ab 21. Kilometer: 0,38 Euro. Auch: Entfernungspauschale.
Personenschaden
Verletzung oder Tod von Menschen. Teuerste Schadensart! Kann lebenslange Rente bedeuten, schnell 500.000 Euro oder mehr. Daher Haftpflicht-Deckung mindestens 10 Millionen Euro.
Pflegetagegeld
Fester Betrag pro Tag bei Pflegebedürftigkeit. Beispiel: 50 Euro täglich gleich 1.500 Euro monatlich. Können Sie frei verwenden. Eine der drei Varianten der Pflegezusatzversicherung.
Pflegezusatzversicherung
Schließt Lücke der gesetzlichen Pflegeversicherung. Pflegeheim kostet 3.000 bis 5.000 Euro, GKV zahlt nur 700 bis 2.000 Euro. Lücke 1.500 bis 3.000 Euro monatlich. Zusatz schließt diese. Kostet 20 bis 80 Euro monatlich.
Pflichtversicherung
Versicherung, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Dazu gehören die gesetzliche Krankenversicherung (oder private Alternative), Kfz-Haftpflicht, und für bestimmte Berufe die Berufshaftpflicht. Arbeitgeber müssen Mitarbeiter zudem in der Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft versichern.
Pitch
Kurze überzeugende Präsentation Ihrer Geschäftsidee. Meist 3 bis 10 Minuten. Erklärt Problem, Lösung, Markt, Geschäftsmodell, Team. Wichtig für Investoren, Business Angels und Pitch-Wettbewerbe. Elevator Pitch ist 30-Sekunden-Version. Übung macht den Meister, mindestens 10 Mal üben vor echtem Pitch!
PKV
Private Krankenversicherung. Beitrag nach Alter, Gesundheit und Leistungen, nicht nach Einkommen. Oft günstiger wenn jung und gesund. Deutlich bessere Leistungen als GKV. Aber: Familie nicht kostenlos mitversichert, Wechsel zurück zu GKV fast unmöglich, im Alter sehr teuer (oft 800 bis 1.500 Euro monatlich).
PPC
Pay Per Click. Werbemodell wo Sie pro Klick zahlen. Amazon PPC kostet 0,30 bis 2 Euro pro Klick je nach Produkt. Google Ads ähnlich. Budget 5 bis 20 Prozent vom Umsatz einplanen. Wichtig für schnellen Start, später durch organische Rankings ersetzen.
Preis-Leistung
Verhältnis von Preis zu gebotener Leistung. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bedeutet viel Leistung für wenig Geld. Wichtiges Verkaufsargument. Nicht nur günstiger Preis zählt!
Print-on-Demand
Produkte erst bei Bestellung drucken. T-Shirts, Poster, Bücher. Kein Lagerrisiko. Plattformen: Printful, Printify.
Private Krankenversicherung
Beitrag nach Alter, Gesundheit und Leistungen, nicht nach Einkommen. Oft günstiger wenn jung. Deutlich bessere Leistungen. Aber: Familie nicht kostenlos, Wechsel zurück zu GKV fast unmöglich, im Alter sehr teuer.
Probezeit
Vereinbarter Zeitraum zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses (maximal 6 Monate), in dem das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten mit einer verkürzten Frist von zwei Wochen gekündigt werden kann. Während der Probezeit gilt kein allgemeiner Kündigungsschutz.
Produktrecherche
Systematische Suche nach profitablen Produkten zum Verkauf. Prüfen von Nachfrage, Konkurrenz, Margen und Trends. Tools wie Helium 10 oder Jungle Scout helfen dabei. Gute Produkte: hohe Nachfrage, wenig Konkurrenz, 30 Plus Prozent Marge möglich. Wichtigster Schritt vor FBA-Start!
Progressiver Steuersatz
Steuersatz steigt mit Einkommen. Bei 20.000 Euro Gewinn zahlen Sie weniger Prozent als bei 100.000 Euro. Vorteil für kleine Einkommen, Nachteil bei hohen.
Publizitätspflicht
Pflicht zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses. Bei GmbH, AG im Bundesanzeiger. Transparenz für Geschäftspartner.