Firmenwagen: 1-Prozent-Regelung oder Fahrtenbuch? Der grosse Vergleich
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Ein-Prozent-Regelung oder Fahrtenbuch? Welche Methode beim Firmenwagen guenstiger ist, wie Sie richtig rechnen und welche Sonderregeln fuer Elektroautos gelten. Mit konkreten Rechenbeispielen.
Die Entscheidung zwischen Ein-Prozent-Regelung und Fahrtenbuch ist eine der wichtigsten steuerlichen Fragen beim Firmenwagen. Der richtige Ansatz kann Ihnen mehrere tausend Euro pro Jahr sparen. Firmenwagen müssen steuerlich erfasst werden bei Privatnutzung - Ein-Prozent-Regelung ist einfach aber oft teurer - Fahrtenbuch ist aufwendig aber meist günstiger - Ab 50 Prozent Privatnutzung lohnt sich Fahrtenbuch - Elektroautos haben reduzierte Versteuerung - Wahl muss zu Jahresbegi getroffen werden - Nachträglicher Wechsel im laufenden Jahr nicht möglich nDie Ein-Prozent-Regelung erklärt ## Bei der Ein-Prozent-Regelung versteuern Sie monatlich ein Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil. Die Berechnung: - Bruttolistenpreis des Neuwagens - Mal ein Prozent - Mal zwölf Monate - Ergibt jährlichen geldwerten Vorteil Zusätzlich bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit: - 0,03 Prozent des Listenpreises - Mal Entfernung in Kilometern - Mal zwölf Monate Unternehmerin Schmidt mit Ein-Prozent-Regelung Schmidt fährt BMW 5er mit Listenpreis 60.000 Euro. Entfernung Wohnung bis Büro: 20 Kilometer. Berechnung privater Anteil: 60.000 mal 1 Prozent gleich 600 Euro monatlich, 7.200 Euro jährlich. Berechnung Arbeitsweg: 60.000 mal 0,03 Prozent mal 20 Kilometer gleich 360 Euro monatlich, 4.320 Euro jährlich. Gesamter geldwerter Vorteil: 11.520 Euro pro Jahr. Bei 42 Prozent Einkommensteuersatz zahlt Schmidt 4.838 Euro Steuern jährlich nur für die Privatnutzung. nDas Fahrtenbuch erklärt ## Beim Fahrtenbuch erfassen Sie jede Fahrt einzeln und teilen die Kosten nach tatsächlicher Nutzung auf. Was muss ins Fahrtenbuch: - Datum jeder Fahrt - Kilometerstand zu Begi und Ende - Ziel der Fahrt - Zweck der Fahrt - Aufgesuchte Personen oder Firmen Am Jahresende: - Alle Fahrzeugkosten zusammenrechnen - Privat gefahrene Kilometer durch Gesamtkilometer teilen - Diesen Prozentsatz der Kosten als privat versteuern Unternehmerin Schmidt mit Fahrtenbuch Schmidt fährt denselben BMW 5er. Sie führt gewissenhaft Fahrtenbuch. Jahresergebnis: Gesamtkilometer 40.000. Davon privat 12.000 Kilometer, geschäftlich 28.000 Kilometer. Privatanteil: 30 Prozent. Gesamte Fahrzeugkosten: Leasing 12.000 Euro, Benzin 4.000 Euro, Versicherung 1.200 Euro, Reparaturen 800 Euro. Summe: 18.000 Euro. Privater Anteil: 30 Prozent von 18.000 Euro gleich 5.400 Euro geldwerter Vorteil. Bei 42 Prozent Steuersatz: 2.268 Euro Steuern. Vergleich zur Ein-Prozent-Regelung: 4.838 Euro minus 2.268 Euro gleich 2.570 Euro Ersparnis durch Fahrtenbuch. ## Wann lo Die Berechnung: • Bruttolistenpreis des Neuwagens • Mal ein Prozent • Mal zwölf Monate • Ergibt jährlichen geldwerten Vorteil Zusätzlich bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit: • 0,03 Prozent des Listenpreises • Mal Entfernung in Kilometern • Mal zwölf Monate Unternehmerin Schmidt mit Ein-Prozent-Regelung Schmidt fährt BMW 5er mit Listenpreis 60.000 Euro. Entfernung Wohnung bis Büro: 20 Kilometer. Berechnung privater Anteil: 60.000 mal 1 Prozent gleich 600 Euro monatlich, 7.200 Euro jährlich. Berechnung Arbeitsweg: 60.000 mal 0,03 Prozent mal 20 Kilometer gleich 360 Euro monatlich, 4.320 Euro jährlich. Gesamter geldwerter Vorteil: 11.520 Euro pro Jahr. Bei 42 Prozent Einkommensteuersatz zahlt Schmidt 4.838 Euro Steuern jährlich nur für die Privatnutzung. nDas Fahrtenbuch erklärt ## Beim Fahrtenbuch erfassen Sie jede Fahrt einzeln und teilen die Kosten nach tatsächlicher Nutzung auf. Was muss ins Fahrtenbuch: • Datum jeder Fahrt • Kilometerstand zu Begi und Ende • Ziel der Fahrt • Zweck der Fahrt • Aufgesuchte Personen oder Firmen Am Jahresende: • Alle Fahrzeugkosten zusammenrechnen • Privat gefahrene Kilometer durch Gesamtkilometer teilen • Diesen Prozentsatz der Kosten als privat versteuern Unternehmerin Schmidt mit Fahrtenbuch Schmidt fährt denselben BMW 5er. Sie führt gewissenhaft Fahrtenbuch. Jahresergebnis: Gesamtkilometer 40.000. Davon privat 12.000 Kilometer, geschäftlich 28.000 Kilometer. Privatanteil: 30 Prozent. Gesamte Fahrzeugkosten: Leasing 12.000 Euro, Benzin 4.000 Euro, Versicherung 1.200 Euro, Reparaturen 800 Euro. Summe: 18.000 Euro. Privater Anteil: 30 Prozent von 18.000 Euro gleich 5.400 Euro geldwerter Vorteil. Bei 42 Prozent Steuersatz: 2.268 Euro Steuern. Vergleich zur Ein-Prozent-Regelung: 4.838 Euro minus 2.268 Euro gleich 2.570 Euro Ersparnis durch Fahrtenbuch. ## Wann lohnt sich welche Methode? Die Entscheidung hängt von Ihrem Fahrzeug und Ihrer Nutzung ab. Ein-Prozent-Regelung lohnt sich bei: • Hoher Privatnutzung über 50 Prozent • Günstigen Gebrauchtwagen • Wenn Fahrtenbuch zu aufwendig ist • Kurzer Strecke zur Arbeit unter 10 Kilometer • Elektroautos mit reduziertem Satz Fahrtenbuch lohnt sich bei: • Niedriger Privatnutzung unter 50 Prozent • Teuren Neuwagen über 40.000 Euro • Hohen tatsächlichen Kosten • Wenn Disziplin für Führung vorhanden ist • Langer Strecke zur Arbeit über 30 Kilometer Faustformel: Bei unter 40 Prozent Privatnutzung lohnt sich Fahrtenbuch fast immer. Drei Unternehmer im